Vereinsgewässer Aasee

Der Bocholter Aa-See ist als Hochwasserschutz und Erholungsgebiet vor ca. 40 Jahren angelegt worden. Die Wasserfläche beträgt 30ha bei einem Volumen von 1 Mio. Kubikmeter. Die Maximaltiefe ist 7,2m. Die meisten Tiefen betragen im mittleren Bereich zwischen 4,5m und 5m. Die Randzonen und einige nichtausgebaggerte Bereiche sind deutlich flacher. Die Ränder sind überwiegend mit Böschungsmatten und Steinen ausgelegt.

Am Aa-See herrscht im Sommer ein reger Freizeitbetrieb mit Seglern, Windsurfern, Tretbootfahrern und Badegästen. Der Aa-See ist mit Fuß- und Fahrradwegen an allen Stellen erreichbar.

Im Aasee befinden sich neben vielen Friedfischarten die Raubfischarten Hecht, Zander, Barsch, Aal und Wels. Alle Arten bis auf den Aal sind selbstreproduzierend und begrenzen sich gegenseitig bzw. durch das Futterangebot, aber auch so wichtige Strukturen wie z.B. Totholz als Unterstände und Laichplätze, Uferbereiche mit Röhricht als Laichhabitate sowie Teichrosenfelder zur Beschattung fehlen im See.

Vielleicht bedingt durch das starke Grundelaufkommen und durch den Kormoraneinfall in den Wintermonaten hat sich das Fischartenspektrum verschoben. Kleinere Weißfische wie z.B. Rotaugen werden immer seltener, während auf der anderen Seite kapitale Brassen und große Karpfen weniger Probleme haben. Zusätzlich werden als Beifänge noch große Schleien gefangen.

Da der Aasee über den Auslauf wenn auch nur zeitweise mit der Aa verbunden ist, kann der See als Vorranggewässer für die Fischart Aal eingestuft werden. Daher wird auch der Aasee regelmäßig mit Aalen besetzt, um auch hier einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und Arterhaltung einer bedrohten Fischart zu leisten.

Die Planungen der Stadt Bocholt zum Bau eines neuen Stauwehrs (Bericht im BBV) am Auslauf des Aa Sees machen eine Besatzplanung fast unmöglich!

Fischbestand Aasee:

Unvollständige Auflistung: Grundeln, Rotaugen, Barsche, Rotfedern, Hechte, Karpfen, Aale, Schleien, Welse, Zander