Neue Fanglisten und Regelungen zum Felchenfang

Hintergrund zu den neuen Fanglisten

Wie auf der Hauptversammlung besprochen, gibt es neue Fanglisten.
Durch diese Fanglisten soll der Einheitsfang bestimmt werden, um einen besseren Rückschluss auf die vorhandenen Fischbestände zu bekommen.
Neben der Entnahme sollen bei den neuen Fanglisten auch die Angelzeit und die zurückgesetzten Fische angeben werden. Wichtig ist auch, Schneidertage, also Angelstunden ohne Fänge, anzugeben.
Dadurch lässt sich ermitteln, wie viele Stunden Vereinsmitglieder im Durchschnitt benötigen, um einen bestimmten Fisch zu fangen.
Wir versprechen uns davon, den Erfolg oder Misserfolg von künftigen Besatzmaßnahmen ermitteln zu können.
Die Fanglisten liegen im Vereinsheim aus und können auch von unserer Homepage herunter geladen werden.
Alle Fanglisten werden anonymisiert ausgewertet und kurz nach der Auswertung vernichtet.
Hier sind die neuen Fanglisten zu finden: Fangmeldung BASV 2018

 

Details zu den Fangbedingungen für Felchen in der Römerrast

Nach Absprache mit unserem Felchenlieferanten und Berufsfischer sollen die Felchen während der Laichzeit von Oktober bis Dezember geschont werden.
Das Schonmaß soll aufgrund des guten Abwachsens bei 35cm liegen. Bezüglich der Angelmethoden wird es erstmal besondern keine Einschränkungen geben. Es darf ausdrücklich auch mit der Hegene gefischt werden, wobei allerdings maximal 5 Haken je Angel verwendet werden sollen.
Die entnommene Jahresfangmenge liegt bei 10 Felchen/ Person, wobei gerade bei Felchen die neue Fangliste unmittelbar nach dem Fang ausgefüllt werden soll.
Felchen sind besonders empfindliche Fische. Bitte geht sehr sorgsam mit untermaßigen Fischen um und hakt diese idealerweise noch im Wasser ab.
Hier noch einmal die Details als Download: Bestimmungen für die Felchenangelei

Erweiterter Bericht und Diskussion zum Kontrollfang August 2017

Die Netzbefischung von Herrn Till Seume Fischmeister beim Landes-Fischerei-Verband im Sommer hat bezüglich des Felchenbestands sehr gute Ergebnisse gebracht.

Siehe Fangergebnisse: Fangergebnisse Römerrast August 2017

Zum Felchenfang wurden im Sommer vier mesopelagische Multi-Maschennetze von je 30 Meter Länge eingesetzt. Die Netze waren 6 Meter hoch und wurden auf einer Tiefe von 1-7 Meter eingestellt, wobei 12 verschiedenen Maschenweiten von 5-55 mm vorhanden waren.

Die Fänge wurden unserem Satzfischlieferanten vom Laacher See mitgeteilt, der den ausgesprochen guten Ernährungszustand feststellte, der auf den Nahrungsreichtum und somit gute Eignung des Gewässers für Felchen hinweist.

Im Ursprungsgewässer dem Laacher See hatten die diesjährigen  Felchen zum selben Zeitraum nur eine Länge von 10cm.

Dreijährige haben im Ursprungsgewässer um 300g, ältere auch selten über 500g. Kilofische werden dort mit der Netzfischerei vielleicht nur einmal jährlich gefangen.

Daher wird bei uns in der Römerrast angenommen, dass bei unseren Felchen aufgrund des sehr guten Wachstum die Felchen aus Erstbesatz 2013 seit spätestens 2016 geschlechtsreif gewesen sein müssten.

Unser Felchenlieferant schlägt daher auf Basis dieser Untersuchung vor, weitere zwei Jahre Felchenbrut zu besetzen. Dann soll einmal im Frühjahr auf den Besatz verzichtet werden um im selben Jahr dann noch eine Netzbefischung durchzuführen womit dann evtl. ein Nachweis der Reproduktion festgestellt werden kann.

Ausblick:

Da die Fische so üppig abwachsen, scheint die Kapazität des Gewässers noch nicht annähernd ausgereizt, so dass der Felchenbestand noch ein wenig hochfahren werden kann.

Anschließend kann durch die Befischung der Felchen in Portionsgröße eine schöne produktive, gut reglementierte Angelbewirtschaftung stattfinden (Aussage Satzfischlieferant). Wenn nachgewiesen wird, dass der Felchenbestand selbstreproduzierend ist, sollen Seesaiblinge besetzt werden.

Unabhängig davon hat sich der Hecht in der Römerrast vermehrt, was der regelmäßige Fang von Junghechten zeigt. Der Hecht wird wahrscheinlich durch den guten Felchenbestand gut abwachsen, so dass in Zukunft mit sehr großen Hechten – Stichwort Maränenhechte – zu rechnen ist.

Zurzeit werden die Rahmenbedingungen für den Felchenfang an der Römerrast ausgearbeitet. So sollen Schonzeiten und Mindestmaße nach Absprache mit Fachleuten festgelegt werden. Wir gehen davon aus, dass bis zur Jahreshauptversammlung die Rahmenbedingungen für die Felchenfischerei festgelegt werden, so dass in der Saison 2018 erstmalig auf Felchen gefischt werden kann.

Fischbestanduntersuchung Römerrast

Zur Untersuchung der Felchenbestände in der Römerrast wurden vom 15.8.2017 bis zum 16.8.2017 mehrere Netze von Herrn Seume vom Landesfischereiverband (LFV) ausgebracht.

Neben einigen kleinen Felchen und Barschen wurden 8 Felchen in der Länge von 37cm-45cm gefangen. Die kleinen Felchen könnten aus der diesjährigen Besatzmaßnahme stammen, während die großen Felchen wahrscheinlich aus dem Erstbesatz stammen.

Achtung: Da der Felchenbestand noch im Aufbau ist, sind die Felchen zur Zeit noch nicht zum Angeln freigegeben (Information der letzten Jahreshauptversammlung). Wenn die Felchen beangelt werden dürfen, werden noch Informationen über Schonmaße, Schonzeiten, Fangbegrenzungen und Fangmethoden bekannt geben. So lange bitten wir um Geduld.

Zusätzlich wurde noch E-Befischung vorgenommen, bei der auch eine Flussgrundel gefangen wurde. Diese Grundelart kann aber durch die vorhandenen Barschbestände kurz gehalten werden, da sich diese Art nicht so stark in Unterständen versteckt.

Weitere Informationen, evtl. auch ein Bericht vom LFV, werden folgen.

Insektenhotel an der Römerrast

Einige haben sich sicher schon über das Insektenhotel an der Römerrast gewundert. Das Insektenhotel wurde unter Leitung von Lothar Schläth im Winter 2016/17 geplant.

Nach einer  umfangreichen Materialsammlung wurde gesägt, geschraubt und genagelt bis das komfortable Hotel im Frühjahr 2017 bezugsfertig war und an die neuen Bewohner übergeben wurde. Heute kann man an den zahlreichen verschlossenen Röhrchen sehen, dass das Hotel schon viele Gäste beherbergt.

Der Verein dankt Lothar und seine freundlichen Helfer ganz herzlich für die hervorragende Naturschutzarbeit.

Aalbesatz in den Gewässern Aa und Aasee

Nach dem Aalbesatz für den Aasee war am 18.07.2017 die Bocholter Aa der „Tatort“. Auf unserer Pachtstrecke haben wir 1550 Stck. Farmaale mit einer Länge von 15-25 cm verteilt.

 

Am 07.07.2017 haben wir erneut 14kg Aale in den Bocholter Aasee eingesetzt. Ein weiterer Beitrag des Bocholter Angelsportvereins zu Arterhaltung der bedrohten Fischart in unseren Gewässern.

 

 

 

Am 23.06.2017 hat der Angelverein 15kg Aale in den Bocholter Aasee eingesetzt.

 

Zandernachwuchs im Aasee

Zur Zeit werden im Aasee als Beifang beim Stippen öfter kleine Zander gefangen. Die Jungfische machen Hoffnung auf eine Erholung der Zanderbestände im Aasee.

Damit kann ein erfolgreiches Laichgeschäft der Zander am Aasee nachgewiesen werden.

 

Grundeln in der Römerrast?

Heute wurden in der Römerrast 5 tote Grundeln gefunden, die offensichtlich als Köderfische verwendet und anschließend im Wasser entsorgt wurden.

Die Fische lagen schon weiß und im Zersetzungsstadium auf den Unterwasserpflanzen, ca. 10m vom Ufer entfernt.

Jedes Vereinsmitglied sollte bedenken, dass die Angelei mit Köderfischen aus fremden Gewässern nach den Vereinsregeln und dem Landesfischereirecht streng verboten ist und sogar zum Vereinsausschluss führen kann. Bitte achtet darauf, dass keine Grundeln in unser Vereinsgewässer kommen. Dies wäre eine Katastrophe für unser Gewässer und völlig unverantwortlich.

Die Fundstelle lag, vom Steg aus gesehen, in der zweiten flachen Bucht, ca. 80m vom Holzzaun entfernt.

Grundeln Römerrast.jpg